
Wunschwerkstatt 2026: Schülerinnen und Schüler entwickeln Lösungen für eine reale Unternehmensaufgabe
24 Schülerinnen und Schüler, vier Teams und eine reale Unternehmensherausforderung: In der ersten Wunschwerkstatt entwickelten Jugendliche im Makerspace LabX eigene Produktideen und setzten diese als Prototypen um. Das neue matchIO-Format zeigt, wie praxisnaher Wissenstransfer zwischen Schule, Wirtschaft und Hochschule gelingen kann.
Wie lassen sich junge Menschen frühzeitig für Innovation, unternehmerisches Denken und die praktische Umsetzung eigener Ideen begeistern? Mit der Wunschwerkstatt hat die Initiative matchIO der HTW Dresden ein neues Lern- und Transferformat erprobt, das Schule, Wissenschaft und Wirtschaft rund um eine reale Unternehmensherausforderung zusammenbringt.
In der ersten Ausgabe der Wunschwerkstatt arbeiteten 24 Schülerinnen und Schüler der Gymnasien Dippoldiswalde/Altenberg und Dresden-Plauen an einer konkreten Challenge des Unternehmens Wunderwunsch. Innerhalb einer Woche entwickelten vier Teams eigene Produktideen, setzten diese als Prototypen um und präsentierten ihre Ergebnisse abschließend vor einer Jury.
Von der ersten Idee zum eigenen Prototyp
Im Makerspace LabX der HTW Dresden konnten die Schülerinnen und Schüler ihre Konzepte unmittelbar praktisch erproben. Sie testeten unterschiedliche Materialien und Fertigungsverfahren, diskutierten Gestaltungs- und Umsetzungsmöglichkeiten und entwickelten ihre Ideen schrittweise weiter.
Unterstützt wurden sie dabei von Mentorinnen und Mentoren sowie Expertinnen und Experten aus Hochschule, Wirtschaft und dem YETI Fellowship. Neben fachlichen und methodischen Kompetenzen standen insbesondere Teamarbeit, Kreativität, Problemlösungsfähigkeit und die eigenständige Übernahme von Verantwortung im Mittelpunkt.
Das Ergebnis der intensiven Projektwoche: Vier unterschiedliche Produktkonzepte, die das Unternehmen überzeugten und nun weiterverfolgt werden sollen.
Wissenstransfer durch reale Herausforderungen
Die Wunschwerkstatt ist ein Format der HTWD-Initiative matchIO und verfolgt das Ziel, praxisnahe Lernprozesse mit konkreten Herausforderungen aus Unternehmen zu verbinden. Schülerinnen und Schüler erhalten dadurch die Möglichkeit, nicht nur theoretisch über Innovation zu sprechen, sondern aktiv an realen Fragestellungen mitzuwirken.
Gleichzeitig eröffnet das Format Unternehmen neue Perspektiven auf ihre Herausforderungen. Die unvoreingenommene und kreative Herangehensweise der Jugendlichen kann Impulse hervorbringen, die in etablierten Entwicklungsprozessen möglicherweise nicht entstehen würden.
Für die Professur Informationsmanagement ist die Wunschwerkstatt damit ein gelungenes Beispiel für anwendungsorientierten Wissenstransfer: Wissenschaftliche und methodische Kompetenzen der Hochschule werden mit praktischen Unternehmensbedarfen und neuen Formen des Lernens verbunden.
Erfolgreicher Proof of Concept für matchIO
Noch wenige Monate vor der Durchführung war die Wunschwerkstatt lediglich eine erste Formatidee. Die erfolgreiche Umsetzung zeigt nun, wie Schule, Wirtschaft und Hochschule gemeinsam innovative Lern- und Transferprozesse gestalten können.
Begleitet wurde die Projektwoche durch Wunderwunsch, das YETI Fellowship, die HTW Dresden, die Ostsächsische Sparkasse Dresden sowie die beteiligten Gymnasien. Sachsen Fernsehen dokumentierte die besondere Atmosphäre und die Arbeit der Teams in einem eigenen Beitrag. Darüber hinaus entstanden ein Podcast und ein YouTube-Beitrag.
Mit dem Abschluss der Projektwoche endet die Entwicklung des Formats jedoch nicht. In einer gemeinsamen Auswertung werden die Erfahrungen aller Beteiligten zusammengeführt. Auf dieser Grundlage soll die Wunschwerkstatt weiterentwickelt und für zukünftige Unternehmensherausforderungen geöffnet werden.
Beitrag von Sachsen Fernsehen:
https://www.youtube.com/watch?v=KElMl41JGDw
Podcast zur Wunschwerkstatt:
https://open.spotify.com/episode/2uHOvzgh1AWdqMbunQr6BO







